Schiesser im Museum

Von der Marke Schiesser gab es in letzter Zeit nur selten gute Nachrichten. Kein Wunder, denn das Traditionsunternehmen befindet sich seit einiger Zeit in Insolvenz; der Tiefpunkt einer 135-Jährigen Firmengeschichte. Doch gibt es aus dieser Zeit auch allerhand Positives zu berichten: Das Produkt- und Werbearchiv des Unternehmens, in dem alle Wäsche-Kollektionen seit der Gründung 1875 gut verpackt in Kisten aufbewahrt sind, wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Sammlung – eine Kulturgeschichte der Unterwäsche – soll im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart in einer Dauerausstellung zu sehen sein. Wann es soweit ist, steht allerdings noch nicht fest. Der Bestand werde in den nächsten fünf Jahren wissenschaftlich erschlossen und katalogisiert.

„Für Schiesser ist das Interesse der Institutionen eine ganz besondere Auszeichnung. Damit ist sichergestellt, dass die 135-jährige Geschichte von Schiesser bewahrt wird. Schiesser Revival-Unterhemden haben Kultstatus und werden in aller Welt hochpreisig vertrieben“, so [Insolvenzverwalter] Grub. Geld sei nicht geflossen. Die Aufarbeitung eines solchen Archivs sei sehr kostenintensiv. (Quelle)

Übrigens: Nach einer Umstrukturierung schreibt Schiesser mittlerweile wieder schwarze Zahlen. Hoffen wir in Zukunft wieder auf mehr solch positive Nachrichten aus Radolfzell!

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~ von dessousblog - 2. September 2010.

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