Wissenswertes zum Body

Jeder, der ein wenig englisch kann, weiß, dass Body einfach „Körper“ heißt. Nun trägt man Unterwäsche grundsätzlich am Körper – insofern ist solch eine Bezeichnung für das eng anliegende Kleidungsstück nicht wirklich sinnvoll. Doch tatsächlich heißt ein „Body“ ja nicht „Body“ sondern „Bodysuit“ (also so viel wie Körperanzug) – die Sprachökonomie hat hier wieder einmal zugeschlagen.

Bodies sind Einteiler aus miteinander verbundenem Hemd und Höschen, meist ohne Beine oder mit sehr kurzem Beinansatz. Auch die Ärmel fehlen oft. Dies ist zum einen praktisch beim Sport, weshalb der Body gern als Gymnastik- oder Schwimmanzug getragen wird, zum anderen sorgt die Kombination dafür, dass er als Unterwäsche getragen nicht verrutscht und keine Falten wirft. Deshalb lassen sich Bodies besonders gut zum Kostüm oder unter einem Anzug tragen, also dann, wenn es auf perfekten Sitz ankommt.

Body

Beim Stringbody ist der Höschenteil als String ausgeführt, bedeckt also nicht den Po. Ein Catsuit hingegen bedeckt den Korpus und die Gliedmaßen der Trägerin oder des Trägers vollständig. Catsuits spielen in Latex oder Gummi ausgeführt vor allem in der Fetisch-Szene eine Rolle. Alltagstauglich sind sie eher nicht.

Bodies sollen sich wie eine zweite Haut an den Körper schmiegen. Deshalb muss beim Kauf unbedingt auf perfekte Passform geachtet werden, insbesondere wenn Konfektionsgröße von BH und Slip sich unterscheiden. Das aus elastischem Material hergestellte Kleidungsstück hat neben seiner wärmenden auch eine figurformende Wirkung, da die Trägerin oft schlanker wirkt. Problemstellen lassen sich durch das Tragen eines Bodys leichter verbergen.

Das Anziehen eines Bodys erfordert ein klein wenig Übung. Abhängig vom Verschlusssystem des Bodys wird dieser über den Kopf gezogen oder man „steigt hinein“ – der Einteiler für Frauen verfügt in der Regel über einen Druckknopf- oder Häkchenverschluss im Schritt, auch um den problemlosen Gang zur Toilette zu ermöglichen.

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~ von dessousblog - 2. November 2010.

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