Dessous-News 27.01.2012

Dessous-Abo

Für Strümpfe oder Schuhe gibt es das schon, nun also auch für Dessous – das Abo. Einfach anmelden, ein persönliches Dessous-Profil anlegen und SlippyBox versendet monatlich eine Box mit jeweils 3 bis 5 ausgewählten Produkten. Die Basic-Box: mit mindestens drei Teilen gibt’s für 20 Euro im Monat, die Premium-Box mit vier Teilen für 30 und die Fünfer-Luxury-Box für 40 Euro im Monat. Um ehrlich zu sein, hätte ich bei dem Abo Bedenken. Dessousteile für unter zehn Euro das Stück – da sollte man keine allzu hohe Qualität erwarten.

Kolumbische Dessous

Seltsamerweise tauchen in letzter Zeit immer öfter kolumbianische Dessous-Label in der Presse auf, was aber nicht verwundert, denn die das als Drogenhauptstadt bekannte Medellín (Medellín-Kartell) ist seit Jahrzehnten auch die „Konfektionshauptstadt Südamerikas“. Verschiedene namhafte internationale Modefirmen lassen hier für ihre Labels produzieren. Eine Übersicht kolumbianischer Dessous-Labels gibt es hier.
Während der Messe „Colombiatex“ stellte nun das Label „St. Even Lingerie“ seine neuesten Kollektionen vor. Erfreulich: Das Schönheitsbild der Kolumbianer orientiert sich noch an richtigen Frauen mit Rundungen und nicht an mageren Kleiderständern.

Dessous zum Valentinstag

Hunkemöller bringt eigens zum Tag der Verliebten eine verführerische Dessous-Kollektion heraus. Von den schicken Stücken – vom Maximizer bis hin zum Negliegee ist alles dabei, wovon man sich verführen lassen kann.

Auch das spanische Label Oysho lässt sich nicht lumpen und versucht mit einer Kollekltion für den Valentinstag zu punkten. Mit ganz vielen Punkten…

Wie gesagt: Zum Valentinstag verschenkt Mann gern Dessous an seine Liebste. Wer keine Liebste hat, der kann das immerhin spielen. Klüger wäre es allerdings, in der Zeit etwas für sein Äußeres zu tun und sich auf die Suche nach der Dame des Herzens zu machen.

Etam-Show

Bückware Büstenhalter

Im Osten Deutschlands stand der Ausdruck „Bückware“ für Waren, die „unterm Ladentisch“ verkauft wurden. Dabei handelte es sich um Produkte, die selten zu bekommen waren. Die Verkäuferinnen gaben diese nur an besondere Kunden, an Freunde und Verwandte heraus, auch um sich eigene Vorteile zu sichern, frei nach dem Motto: „Gibst Du mir, dann geb’ ich Dir“. Im autokratischen Usbekistan wird derzeit jedoch ganz normale Unterwäsche zur Bückware, das aber nicht, weil BHs & Co. in dem zentralasiatischen Land Seltenheitswert besäßen. Der offene Verkauf der Unterwäsche wird verboten, weil Präsident Islam Karimow (trotz seines Namens kein Islamist!) meint, damit gegen den Sitten- und Werteverfall vorgehen zu können. Seltsam allerdings, dass der Victoria’s Secret-Laden in Taschkent nicht schließen oder die Fenster zuhängen muss. Wahrscheinlich gibt’s da Devisen zu verdienen…

Promis in Dessous

Madonna hat sich als Victoria’s Secret Fan geoutet. „Am liebsten mag ich meine Netzstrumpfhosen und meine Unterhosen von Victoria’s Secret“, verriet der Pop-Star der Zeitung „Daily Star“. Und was ist mit den BHs, Frau Ciccone?

Für die aktuelle Kampagne von Agent Provocateur steht Mylène Jampanoï vor der Kamera. Wer das ist? Ein Blick in die Wikipedia verriet mir, dass ich die französische Schauspielerin sogar schon einmal gesehen habe und zwar in “Die purpurnen Flüsse“, Teil 2! Netter Action-Film, muss man aber nicht kennen.

Wesentlich mehr Popularität genießt hingegen Victoria Beckham. Die 37-Jährige zeigte sich mal wieder in Unterwäsche im Numero-Magazin. Dabei ging es wohl vor allem darum, zu zeigen, wie schlank sie ist. Eigene Dessouskreationen für H&M präsentiert derzeit aber ihr Ehemann David.

Giselle Bündchens Desssous-Linie läuft mehr als gut. Dank der BHs und Höschen konnte das Unternehmen HOPE 40 Prozent mehr Umsatz verbuchen. Der umstrittenen Einsatz des Supermodels hat sich also gelohnt. Auch finanziell für Frau Bündchen, die mit einem Jahreseinkommen von 34 Millionen Euro (Forbes) wohl das reichste Model der Welt ist.

Vermischtes

Von Dessousdieben hört man immer wieder. Die Thailändische Polizei hat jetzt einen besonders aktiven festgenommen. Der 48-Jährige aus Bangkok hatte in seinem Haus zehntausende(!) BHs und Slips gehortet. Nach eigenen Angaben klat der Mann seit 30 Jahren Dessous!

Hier noch ein interessantes Interview mit der Psychoanalytikerin Ada Borkenhagen zum Thema Schönheitsoperationen. Der Titel: Sind „Fußball-Brüste“ noch in?

Wer hätte das gedacht: „Die Hälfte der französischen Dessous-Produktion wird in Katar verkauft“! Der Artikel „Die Gasgeber vom Golf“ stellt das Land vor.

~ von dessousblog - 27. Januar 2012.

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