Dessous-News 10.04.2013

Vorgestellt

Lingerie Insight stellt die italienische Iluna Group vor, die in diesem Jahr auf der Lingeriemesse Interfiliere den Preis „Designer Of The Year“ erhielt. Leider ist auf der deutschen Ausgabe der Homepage noch nicht viel Inhaltliches zu finden.

Intimissimi setzt auf Mediterranes

„Italian Journey“ oder in der Sprache des Web 2.0 #italianjourney nennt die Dessousmarke Intimissimi ihr Engagement für de italienischen Lebensstil. Der vom Label für soziale Netzwerke ins Leben gerufene „Hashtag“ ist gleichzeitig der Name einer Linie des Labels, die pünktlich zu ihrem ersten Geburtstag die Farben und Landschaften des Mittelmeers zum Thema macht.

Schützende Wäsche

Die Vergewaltigung und Ermordung einer jungen Frau in Indien hat weltweit für Entsetzen gesorgt. Nun sollte man hoffen, dass dieser Fall für ein Umdenken in Indien sorgt, über die Stellung der Frau in der Gesellschaft und über ihren Schutz. Darauf, dass sich wirklich etwas ändert, wollen einige Studenten nicht warten, weshalb Sie Unterwäsche entwickelt haben, die vor sexuellen Übergriffen schützt. In die BHs und Höschen sind Sensoren eingebaut, die bei starkem Druck Elektroschocks auslösen, ein GPS ermöglicht zudem die Ortung der Trägerin (ein ausführlicher Artikel findet sich hier).

Fit wie Pitt statt fett wie Brad

Dass die Stars gern figurformende Wäsche tragen, um auf dem Roten Teppich einen glänzenden Eindruck zu hinterlassen, ist nichts Neues. Bisher handelte es sich bei den „geshapten“ Promis jedoch vor allen um Frauen. Nun hat auch Hollywood-Beau Brad Pitt bestätigt, dass er die Wäsche trägt, um „das Schlechte zu minimieren und das Gute zu akzentuieren“ („to minimise the bad and accent the good“). Konkret heißt dies wohl, dass der Star seinen Bauch mittels eines Taillengürtels auf das vorteilhafte Maß bringt.

(Noch mehr) Promis in Dessous

Sylvie van der Vaart, derzeit vor allem wegen ihres untreuen Ehemanns in den Schlagzeilen, präsentiert sich erneut in Dessous für den Hersteller Hunkemöller. Der Spot, der nur noch wenige Tage im Fernsehen läuft, macht Werbung für die aktuelle „Der 3. BH gratis“-Aktion des Wäscheherstellers.

Offensichtlich auf die Affäre Bezug nehmend, hat Mey eine Kampagne in Auftrag gegeben. Auf dem Plakat zu sehen ist der Oberkörper einer blonden Dame, die an die holländische Moderatorin erinnert, versehen ist das Ganze mit dem Slogan „Echte Busenfreundinnen halten zusammen“ (Wer denkt sich eigentlich immer diese gruseligen Typografien aus?). Einen Ausblick auf die Mey Bodywear der kommenden Herbstsaison gibt es hier.

„Mad Man“-Serienstar John Hamm muss – anders als Frau van der Vaart – ganz offensichtlich zum Tragen von Unterwäsche gezwungen werden. Dem amerikanischen Fernsehzuschauer ist die Beule in der Hose wohl nicht zuzumuten. Selbstverständlich lassen sich die Unterwäsche-Hersteller solch eine Gelegenheit für Publicity nicht entgehen. So bot die Marke Jockey Hamm eine lebenslange Schlüpfer-Flatrate an…
Vielleicht wären auch die neuen Kollektionen von Aubade etwas für den Schauspieler. Schließlich ist auf den Bünden der Modelle Dank geschickter Hervorhebung BAD MEN („böse Männer“) zu lesen…
Bisher sagte mir der Name Jordan Carver noch nichts aber das muss ja nichts heißen. In die Bild-Zeitung hat sie es wohl auch Dank ihrer beeindruckenden Oberweite geschafft. „Im Jahre 2011 wurde Jordan Carver dann vor allem durch häufige Berichterstattung in der Bildzeitung in Anspielung auf Fotoaufnahmen bei Yoga-Übungen als Yoga-Jordan einem breiteren Publikum in Deutschland bekannt“, weiß die Wikipedia über die Dame zu berichten. Aktueller Grund der Berichterstattung durch das Boulevard-Blatt ist Carvers Bemühung, per Kickstarter Geld für ihre eigene Dessous-Kollektion zu sammeln. In Körbchengröße Doppel-H ist das Angebot nicht so riesig…

Blush provoziert

… mal wieder. Diesmal allerdings mit etwas mehr Einsatz, denn wie bekannt ist, ist Russlands Machthaber Vladimir Putin kein Fan von Kritik. In die Unterwäsche des Berliner Labels gekleidet fordert eine Dame mit rosa Sturmhaube (in Anlehnung an die Aktion der Truppe) auf den Straßen Moskaus „Free Pussy Riot“. Die als „Punkgebet“ bezeichnete Protestaktion der Künstlerinnen hatte vor einem Jahr zu deren Inhaftierung geführt.

Omas Schlüpfer

Angeblich sind Omas Schlüpfer wieder in. Zu dem Schluss komnmt das Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung „jetzt“. Die neumodisch als „Granny Pants“ bezeichneten Stücke entdeckt das Magazin unter anderem bei „Agent Provocateur“ oder Ditan von Teeses „Von Follies“. Gemeint sind damit wohl in erster Linie bis zur Taille hochgezogene Slips, die Po und Bauch ein wenig formen sollen. Das ist wohl in der jüngeren Generation nicht so angesagt, aber irgendwann werden auch die Teenager von heute die Vorteile der Maxi-Slips erkennen.

Apropos Oma-Schlüpfer: Zur Zeiten der seligen Kaiserin Sissi (oder Sisi) hüllte sich Frau ganz allgemein mehr ein, als es die Damen heute tun. Davon kann man sich derzeit im Sisi-Museums in der Wiener Hofburg überzeugen, wo die Mode der Monarchin zu sehen ist. Gezeigt wird unter anderem auch ihre Unterwäsche, so eine Culotte, die sehr weit geschnitten ist und ein Taillengürtel, mit dem sich Sisi auf Modelmaße trimmte…

~ von dessousblog - 10. April 2013.

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